Top-Importe Dezember

Schlangenkopffisch

Wie jeden Monat präsentieren wir Ihnen die Top 5 Fisch-Importe sponsored by Aquarium Glaser!

Platz 1

Eine der kleinsten und buntesten Arten der Schlangenkopffische wurde kürzlich wissenschaftlich beschrieben. Seit rund 12 Jahren ist die Art unter der Bezeichnung Channa sp. „Blue bleheri“ im Handel. Die Geschlechtsreife bei dieser maulbrütenden Art setzt bei etwa 8 cm Länge ein, in der Natur dürften sie kaum jemals größer als 10 cm werden, im Aquarium können sie ausnahmsweise auch 15 cm Länge erreichen.
Bislang kennt man die Art nur aus einem Sumpfgebiet im Norden Indiens (West-Bengalen / Assam). Von den meisten anderen Schlangenkopffischen kann man die Art leicht durch das Fehlen der Bauchflossen unterscheiden. Am ähnlichsten ist noch Channa bleheri, der jedoch immer große, rot-orangefarbene Flecken in der Schwanzflosse hat, die bei Channa andrao immer fehlen.
Weibchen bleiben etwas kleiner und haben mehr Rot in der Körperfärbung. Damit ist Channa andrao eine der wenigen Channa-Arten, bei der sich die Geschlechter gut unterscheiden lassen.


Platz 2

..geht an den wunderbaren Benitochromis finleyi Mungo!

Dieser mittelgroße Buntbarsch erreicht eine Maximallänge von etwa 12 cm. Die herrlich gefärbten Tiere sind ovophile Maulbrüter mit Elternfamilie.


Platz 3

Wieder einmal erreichte uns ein kleines Juwel aus dem Kongobecken. Die über Jahre für die Aquaristik verschollene Schmetterlingsbarbe Barbus hulstaerti konnte nun erneut in etwas größerer Stückzahl importiert werden. Die Farbvariante mit dem großen Seitenfleck heißt nach dem Fundort zusätzlich „Lompole“.
Das lebhafte Fischlein erreicht etwa 3-4 cm Länge und bezaubert durch sein herrliches Farbenspiel. Die Männchen unterscheiden sich von den Weibchen durch die Färbung der Rückenflosse.
In ihrer Heimat kommt sie in schwer zugänglichen Regionen vor, wo sie in flachen, schattigen und relativ kühlen Urwaldgewässer lebt. Die Fundortangaben lassen mit Wasserwerten von pH um 6; und einer Gesamthärte unter 5° dGH keine übermäßigen Haltungsprobleme erwarten.
Da die Verfügbarkeit von Wildfängen aufgrund der heiklen politischen Lage im Kongo nicht gesichert ist, sollten sich ambitionierte Züchter diesem schwimmenden Kleinod annehmen, um den Aquarienbestand zu sichern.


Platz 4

Erstmals konnten wir eine Zwerg-Goldringelgrundel (die Art wird höchstens 2 cm lang) importieren, die sich keiner der bisher beschriebenen Arten zuordnen lässt. Nach Auskunft unseres Lieferanten stammen die Tierchen aus Indonesien.
Es gibt bei Brachygobius ein wichtiges Bestimmungs-Merkmal das sich auch gut auf Photos erkennen lässt. Bei einigen Arten ist nämlich der Rücken vor dem Ansatz der ersten Rückenflosse beschuppt, bei anderen nicht. Unsere neu importierte Art ist hier unbeschuppt. In Verbindung mit der Färbung und der Herkunft ergibt das, dass unsere Neuimporte wohl einer wissenschaftlich noch unbeschriebenen Art angehören.


Platz 5

Die Kupferrote Kongobarbe ist seltsamerweise bisher nur ein Geheimtipp unter den Aquarianern, den selbst Insider kaum jemals zu Gesicht bekommen haben. Dieser schöne Fisch wird normalerweise nur 4-5 cm, ausnahmsweise auch einmal 7 cm lang. Es sind vollkommen friedliche Schwarmfische.


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