Franky Friday

Astacoides: Süßwasserkrebse aus Madagaskar

Das Vorkommen von Süßwasserkrebsen auf der Insel Madagaskar ist ein zoogeographisches Rätsel. Denn in Afrika fehlen Süßwasserkrebse vollkommen. Auch auf Madagaskar sind die sieben endemisch dort lebenden Arten nur in einem rund 60.000 km2 großen Gebiet im Südosten der Insel in Höhen zwischen 500 und 2.000 m verbreitet. Dieser Teil von Madagaskar ist einer gewaltigen Abholzung und damit einer enormen ökologischen Veränderung unterworfen.


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Franky Friday Urlaubsausgabe – Notizen aus Südfrankreich (2)

Zoologen sind – das gebe ich unumwunden zu – manchmal merkwürdig. Ich freue mich, als gestern der Himmel stark bewölkt ist: Schlangenwetter! Die anderen – unsere Strandgängerfraktion – können diesem Wetter wenig abgewinnen. Schlangen kann man zwar im Prinzip immer und überall begegnen, aber die wichtigste Voraussetzung dafür ist, Angst vor ihnen zu haben oder sie zumindest ordentlich zu verabscheuen. Wenn man Schlangen mag und sie gezielt sucht, wissen sie sich exzellent unsichtbar zu machen. Die besten Chancen, Schlangen zu finden, wenn man sie finden will, hat man bei bedecktem Himmel.


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Franky Friday Urlaubsausgabe – Notizen aus Südfrankreich (1)

Entlang der Küste der Provence gibt es nicht unbedingt viele Bäche. Zumindest findet man sie nicht so arg leicht. Dort, wo die Navi oder Google Maps Wasser anzeigt, sind oft nur ausgetrocknete Gräben. Ausgeschildert findet man ebenfalls nichts. Also fährt man die Straßen entlang und schaut, was sich ergibt. Findet man dann endlich ein Bächlein, ist es leider meist schwer oder gar nicht zugänglich, man müsste über Stacheldrahtzäune hinweg und „Betreten verboten“-Schilder ignorieren. Doch dann: der Glücksfall!


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Die Würfelnatter, Natrix tesselata: Deutschlands seltenste Schlange

Wissen Sie, wie viele Schlangenarten in Deutschland natürlich vorkommen? Richtig: es sind fünf Arten, vier ungiftige und eine giftige. Drei dieser Arten sind relativ häufig: die Ringelnatter, die Schlingnatter und die Kreuzotter. Eine Art, die früher sehr selten war, breitet sich aufgrund der Klimaerwärmung in jüngster Zeit aus: die Äskulapnatter. Doch die seltenste unserer einheimischen Schlangen, die Würfelnatter, ist in Deutschland extrem selten und bedroht.


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Die Siamesische Rüsselbarbe und die Gestreifte Saugbarbe. Zwei der besten Algenfresser und die komplizierte Geschichte ihrer wissenschaftlichen Namen

Algen sind in der Aquaristik ein Thema, das ungefähr so erschöpfend zu diskutieren ist wie das Wetter. Immer kann man sich darüber irgendwie auslassen und Wetter hat schließlich jeder. So ist das auch mit den Algen. Die eine oder andere Algenart wächst in jedem Aquarium. Viele Aquarianer stört das und sie suchen Fische, die diese Algen fressen. Mit der Siamesischen Rüsselbarbe und der Gestreiften Saugbarbe – beide kommen aus Thailand zu uns – haben viele Aquarianer gute Erfahrungen gesammelt.


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Wer kennt die Wildform des Goldfisches?

Für viele Fischliebhaber ist ein Goldfisch ein bunter Fisch, der lebhaft, aber friedlich ist, mit einem einfachen, strom­linienförmigen Körperbau und mit großen, freundlich drein­blickenden Augen. Aber auch der einfache Goldfisch, den jeder kennt, ist bereits etwas anderes als der “echte Goldfisch”, ungeachtet der Tatsache, dass er ihm in Körper- und Flossenform gleicht.


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Eine lebendgebärende Seerose: Nymphaea x daubenyana

Seerosen sind mystische Pflanzen, die schon immer die Fantasie des Menschen angeregt haben. Darauf deutet auch der wissenschaftliche Gattungsname “Nymphaea” hin. Nymphen sind in der altgriechischen und römischen Mythologie gottartige Wesen, Naturgeister, die dem Menschen oft hilfreich sind. Im Gegensatz zu Göttern gelten sie als sterblich. Der Mythologie nach entstand die erste Seerose aus dem toten Leib einer Nymphe, die aus Eifersucht gegen Herkules starb.


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