Babyalarm bei Acanthodactylus scutellatus

Vor ein paar Wochen legten wir Ihnen die netten Fransenfingereidechsen ans Herz, die z.B. das Tropenparadies (www.tropenparadies.org) aus Ägypten importierte (https://www.aqualog.de/blog/acanthodactylus-scutellatus-eidechsen-zum-spass-haben/). Nun schlüpfte das erste Jungtier, ein ganz niedliches Tierchen. Die Inkubation bei Acanthodactylus scutellatus ist sehr einfach, wie bei den meisten echten Eidechsen. Die Eier sind weichschalig und werden lediglich auf feuchten Zellstoff (Küchenrolle, Klopapier) gelegt. Das Ganze packt man in eine leere Heimchendose und ab damit in den Inkubator…

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Nilbuntbarsche als Medizin!

Als Aquarianer und Ökologe hat man zum Nilbuntbarsch (Oreochromis niloticus) ein gespaltenes Verhältnis. Einerseits sind die anpassungsfähigen und raschwüchsigen Maulbrüter ein Segen für die Menschen in Proteinmangelgebieten, denn die Fische können sich zur Not vegetarisch ernähren. Da sie ferner keinerlei Ansprüche an die Wasserzusammensetzung stellen, sogar mit Brackwasser kommen sie aus, und hohe organische Belastung tolerieren, kann man mit ihrer Aquakultur…

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Wer hat Angst vorm Bösen Wolf?

In Hessen ist seit dem 9.10.2007 die private Haltung "gefährlicher Tiere" verboten. Ausgenommen von dem Verbot sind kommerzielle Haltungen. Das Gesetz soll dem Schutz der Bevölkerung vor diesen gefährlichen Kreaturen dienen. Welche Arten unter das Haltungsverbot fallen, regelt eine Liste....

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Kurz vorgestellt: Barilius vagra

Bärblinge der Gattung Barilius sind in der indischen Region ökologisch am besten mit Forellen zu vergleichen, die dort natürlicherweise nicht vorkommen. Barilius leben also am liebsten in klaren Gewässern mit kiesigem Grund und einer gewissen Strömung. Sie sind meist in lockeren Trupps zu beobachten, wirkliche Schwarmfische sind es nicht. Untereinander „spielen“ diese Tiere gern, jagen sich also über kurze Distanzen, ohne sich aber Schaden zuzufügen. Es sind kleine Raubfische, die am liebsten Insekten fressen, die auf…

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Gambusia holbrooki: der Fisch, der den Panama-Kanal baute

Der Panama-Kanal ist eine wichtige Wasserstraße, er verbindet den Pazifik mit dem Atlantik und erspart den Schiffen die gefährliche Fahrt um das legendäre, sturmumtoste Kap Horn. Als man 1880 mit dem Bau begann, war man zuversichtlich, den Kanal in wenigen Jahren fertigstellen zu können, doch erst kürzlich war der Bau des Suez-Kanals gelungen. Doch die fieberverseuchte Sumpflandschaft forderte einen unglaublichen Blutzoll unter den Arbeitern. Zwischen 1881 und 1889 starben 22.000 Arbeiter an Malaria und Gelbfieber, das entspricht 7-8 Menschen am Tag! Man kannte die Erreger beider Seuchen noch nicht und auch ihre Übertragung – nämlich durch Stechmücken – war nicht bekannt. Das wurde erst in etwa zeitgleich erforscht, der Entdecker des Malariaerregers, Charles Louis Alphonse Laveran (18. Juni 1845 – 18. Mai 1922) erhielt 1907 dafür den…

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Das Aquarium von Livorno (4): Männerballett

Nach der Karibik geht es weiter mit Mittelmeertieren. Den Anfang macht der vielleicht schönste Fisch des Mittelmeeres, der Fahnenbarsch (Anthias anthias). Seine Exotik erwartet man eigentlich aus tropischen Gewässern, wo die Fahnenbarsche tatsächlich sehr artenreich verteten sind. Dort leben sie...

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Glücklicherweise nicht ausgestorben: Trigonostigma somphongsi

Der Siamesische Zwergbärbling (Trigonostigma somphongsi, früher Rasbora somphongsi) wurde 1958 von Hermann Meinken anhand von Tieren beschrieben, die Ende 1957 aus Thailand für den Zierfischhandel importiert wurden. Der Import erfolgte offenbar zeitgleich durch J. van Hengel (Firma “Aquarium Westhandel”, Amsterdam) und A. Werner in München. Beide Importeure schickten Exemplare zu Meinken mit der Bitte um Bestimmung. Schon damals war daher der exakte Fundort unklar, was sich in der sehr ungenauen Angabe der Typuslokalität zeigte (in der eigentlichen Erstbeschreibung in der DATZ gibt es gar keine Angaben hierzu, in der etwas später erfolgten wissenschaftlich genaueren Beschreibung in Opuscula Zoologica heißt es “südliches Menam (Thailand)”.

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Cherax sp. „Hoa Creek“ wurde als eigenständige Art beschrieben: C. warsamsonicus

Die bunten Krebse der Gattung Cherax aus Neu-Guniea erfreuen sich in der Aquaristik einer – für Krebsverhältnisse – großen Beliebtheit, denn sie sind nicht so zerstörerisch wie ihre nordamerikanischen Vettern. Die Gattung Cherax ist sehr artenreich; von der Insel Neuguinea, die politisch in zwei Teile geteilt ist, nämlich einen eigenständigen Staat, der Papua-Neuguinea heißt und in einen zu Indonesien gehörenden Teil der Irian Jaya oder Westneuguinea heißt, wurden bis zum Jahr 2006 15 Cherax-Arten wissenschaftlich beschrieben, aber nur eine davon, Cherax lorentzi (Roux, 1911) kommt gelegentlich in den Handel.

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Importverbot für Apfelschnecken der Gattung Pomacea

Seit dem 8. November 2012 gilt ein Verbot für Apfelschnecken der Gattung Pomacea in der EU. Pomacea ist der gültige Gattungsname für Apfelschnecken, die früher als Ampullaria bekannt waren. Aufgrund dieses Verbotes ist die Einfuhr, der Handel und die Weitergabe von Apfelschnecken aller Arten der Gattung Pomacea innerhalb der EU verboten. Das gilt für kommerzielle Haltungen ebenso wie für Privatpersonen. Das Verbot wurde 2015 überprüft und verlängert. Der Originaltext des Verbotes kann hier nachgelesen werden…

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