Top-Importe Mai

Corydoras robustus

Wie jeden Monat präsentieren wir Ihnen die Top 5 Fisch-Importe sponsored by Aquarium Glaser!

Platz 1 Corydoras robustus

Dieser Panzerwels gehört mit 9-10 cm Gesamtlänge zu den größten und prächtigsten Panzerwels-Arten überhaupt. Beide Geschlechter entwickeln, wenn sie erwachsen sind, lang ausgezogene Rückenflossen. Die Männchen erkennt man an den zusätzlich lang ausgezogenen Bauchflossen. Zurzeit gibt es herrliche, voll ausgewachsene, gut ausgehälterte Tiere im Handel, die Photos zeigen einige aktuell vorhandene Exemplare.


Platz 2 Aguarunichthys torosus

Ein besonderer Leckerbissen konnte für die Liebhaber großer Raubwelse aus Peru importiert werden: Aguarunichthys torosus, eine Art, die erst 1986 entdeckt wurde. Ist es nicht faszinierend, dass die Natur an Land wie unter Wasser ein ähnliches Fleckenmuster für Raubtiere herbrachte? An Land sind es die Katzen, unter Wasser die Raubwelse. A. torosus wird ungefähr 35 cm lang.


Platz 3 Ctenopoma acutirostre wild

Der aktuelle Kongo-Import enthielt auch eine Anzahl wild gefangener Leopard-Buschfische. Diese Art steht seit einiger Zeit auch als Nachzucht aus Indonesien zur Verfügung (siehe http://www.aquariumglaser.de/de/archiv.php?news_id=139), Wildfänge sind aber eine ausgesprochene Rarität. Die Tiere zeigen eine ungeheure Variabilität bezüglich der Färbung, jedes sieht anders aus. Ein derart regelmäßig gesteiftes Tier, wie es in der aktuellen Sendung enthalten war, ist eine absolute Rarität.


Platz 4 Große Zebra-Oskar-Wildfänge eingetroffen!

Der Oskar oder Pfauenaugenbuntbarsch (Astronotus ocellatus) ist wegen seiner ruhigen Art und seiner Farbenpracht der beliebteste Großbuntbarsch Südamerikas. Die Art erreicht deutlich über 20 cm Länge, kann aber wegen der schon beschriebenen Wesenseigenschaften auch noch gut in mittelgroßen 120-150 cm langen Aquarien gepflegt und gezüchtet werden. Meist sind farbenfrohe Zuchtformen aus Südostasien im Handel. Darum weiß man noch wenig über die Artenvielfalt dieser Tiere in freier Natur. Gegenwärtig sind sieben Arten wissenschaftlich beschrieben, doch wird nur eine davon allgemein anerkannt, nämlich Astronotus ocellatus. Das entspricht jedoch mit Sicherheit nicht den natürlichen Gegebenheiten. Es konnten jetzt aus Brasilien einige große, 18-22 cm lange Zebra-Oskars importiert werden. Sie sind deutlich schlanker als „normale“ Oskars und haben ein ganz einzigartiges Zeichnungsmuster. Vor allem fehlen ihnen die typischen Flecken unter der Rückenflosse, die für „echte“ A. ocellatus arttypisch sind. Von den beschriebenen Arten passen bisherigen  Neuimporte am besten zu Astronotus zebra, der 1904 von Pellegrin aus der Umgebung von Santarém wissenschaftlich beschrieben wurde.


Platz 5 Mesonauta festivus „Blue Face“ wild

Aus Brasilien wurden im Mai schöne Wildfänge des Flaggenbuntbarsches geliefert. M. festivus pflegt man gewöhnlich weniger wegen der Farben, sondern wegen des interessanten Verhaltens und des friedlichen Wesens.

Die Tiere, die jetzt ankamen, zeichnen sich jedoch durch ein sehr interessantes, blaues Gesichtsmuster aus. Auch die Schuppen auf den Flanken sind wunderschön blau überhaucht. Und – auch wenn man das auf den Bildern natürlich nicht sehen kann – die Tiere sind ausgesprochen neugierig und zutraulich, während Mesonauta sonst während der Eingewöhnungsphase gewöhnlich eher zu den schüchternen Buntbarschen zu zählen sind.


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