Schlagwort Archiv: Salmler

Clupeocharax schoutedeni – Schwarzwassersalmler aus dem Kongo

Aus dem Lac Mai Ndombe, einem Schwarzwassersee im zentralen Kongobecken, wurde zum erstenmal im Oktober 2009 dieser zarte Salmler importiert. Die Art ist besonders transportempfindlich, weshalb er nur auf speziellen Kundenwunsch hin bestellt wird. Aber auch das geschieht nicht häufig, weil Importe aus dem Kongo besonders kompliziert sind. Es handelt sich bei Clupeocharax schoutedeni also um eine aquaristische Top-Rarität!


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Phenacogaster tegatus

Nur selten wurde und wird dieser etwa 6 cm lang werdende Salmler aus dem südlichen Südamerika (Einzug des Paraguay-Flusses in Argentinien, Brasilien und Paraguay) importiert. Das ist schade, denn die bereits 1911 von Eigenmann unter dem Namen Vesicatrus tegatus – die Gattung Vesicatrus wird derzeit als Synonym zu Phenacogaster gesehen – beschriebene Art weist einige Besonderheiten auf, die die Beobachtung im Aquarium lohnenswert macht.


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Kurz vorgestellt: Hyphessobrycon eschwartzae

Der Dreibandsalmler (Hyphessobrycon heteror­­habdus) gehört zu den schönsten Klein­salmlern Amazoniens. Eine Schwestern­art, H. amapaensis, kommt aus Brasilien, ist ähnlich gefärbt und zeichnet sich durch ein beson­ders breites, rotes Längsband aus. Beide Arten sind sehr gesucht. In der Madre de Dios Re­gion in Peru gibt es einen wei­teren Dreiband­salmler, der kürzlich als Hyphessobrycon eschwartzae beschrieben wurde.


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Ein wunderschöner Salmler aus dem Rio Xingu: Hyphessobrycon aff. herbertaxelrodi

Der Rio Xingu ist ein großer rechtsseitiger Zufluss des Amazonas in Brasilien. Er ist rund 2.000 Kilometer lang. Aus dem Rio Xingu kommen zahlreiche endemische Fischarten, also Arten, die nur diesen Fluss besiedeln, da der Fluss viele Stromschnellen und Wasserfälle aufweist, die von Fischen nicht durchquert werden können. In jüngster Zeit machte der gewaltige Belo Monte-Staudamm am Rio Xingu heftige Negativ-Schlagzeilen, denn durch seinen Bau werden viele Fischarten des Rio Xingu aussterben, darunter auch etliche der beliebten Harnischwelse, wie Hypancistrus zebra (L46).


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Hemigrammus falsus und H. ocellifer: die Schlusslichtsalmler

Der Schlusslichtsalmler wurde bereits 1910 nach Deutsch­­land eingeführt und auch bald darauf nachgezüchtet, wurde damals je­doch stets mit Hemigrammus ocellifer ver­wech­selt und als solcher bestimmt. Erst 1958 klärte Hermann Meinken den Fehler auf und be­schrieb den altbekannten Fisch unter dem Namen H. ocellifer falsus.


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Kurz vorgestellt: Ladigesia roloffi

Dieser wunderschöne westafrikanische Salm­ler – Importe erfolgen aus Guinea – wird nur etwa 3-4 cm lang. Dennoch sollte man den schwimmfreudigen Tieren kein allzu kleines Aquarium zuweisen. Die Männchen erkennt man leicht an der merkwürdig umgeformten Afterflosse, deren Funktion unerforscht ist. Die Zucht dieser Salmler gelingt relativ leicht, ist aber nicht sehr ergiebig.


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